Nordsachsen bewegt
Das Mobilitätsprojekt für bessere Anschlüsse im Leipziger Nahverkehrsraum.

Mit dem Ziel Gemeinden besser anzubinden und mehr Menschen vom Umstieg auf Bus und Bahn zu überzeugen, startete das Projekt „Nordsachsen bewegt“ 2017 mit umfangreichen Optimierungsmaßnahmen: Im Februar mit der Betriebsaufnahme des Bürgerbusses und ab April mit Erweiterungen im Liniennetz. Ziel ist es, das Linienangebot von Bahn und Bus so aufeinander abzustimmen, dass ein optimierter Takt-Fahrplan entsteht und auch den Einwohnern der kleinsten Ortschaften ein grundlegendes Mobilitätsangebot zur Verfügung zu stellen. Damit rückt die Region weiter zusammen. Ob Delitzsch, Eilenburg oder Leipzig, die Erreichbarkeit der Mittel- und Oberzentren durchöffentliche Verkehrsmittel wird maßgeblich verbessert. Arzt- oder Konzertbesuche, Shoppingtouren und Ausflüge sind mit Bus und Bahn stressfrei möglich.

Zentrale Zielstellung des Projektes ist damit die Schaffung eines Taktnetzes, welches die wichtigen Städte und Gemeinden im Bus- und Schienenverkehr miteinander verbindet, um so im Landkreis ein starkes ÖPNV-Rückgrat zu etablieren. An den Punkten, wo das Taktnetz verwoben ist, sollen integrale Taktknoten entstehen, um so einen einfachen, komfortablen und sicheren Übergang von Bus zu Bus und Bus zu Zug einzurichten. Damit die Regionen außerhalb dieser Städte und Achsen Zugang zu einem guten Mobilitätsangebot erhalten, wird in diesen Bereichen auf intelligente flexible Bedienformen gesetzt, die dort das Grundangebot ergänzen und im Bedarfsfall zur Verfügung stehen.

Nordsachsen verfügt nunmehr über ein höherwertiges, erweitertes ÖPNV-Netz, das aus sechs S-Bahn-Linien, drei Regionalexpresslinien sowie neun 1-Stunden-Takt-Linien, vier 2-Stunden-Takt-Linien und zehn Stadtlinien im Busverkehr besteht.

  • erweitertes Liniennetz im Busverkehr
  • mehr Flexibilität und kürzere Reisedauer dank des zentralen Rufbussystems
  • Nutzung aller Verkehrsmittel mit dem MDV-Verbundticket

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