Die Eisenbahnverkehrsunternehmen im Gebiet des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) passen sich der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus an. Erklärtes Ziel ist, den öffentlichen Nahverkehr als Teil der Daseinsvorsorge aufrechtzuerhalten.Wir stehen im regelmäßigem Austausch mit den Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und den zuständigen Behörden, die über Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahr entscheiden müssen. Die Verkehrsunternehmen verfügen über einen detaillierten Notfallplan für Epidemien und andere schwerwiegende Ereignisse und sind somit auf die gegenwärtige Situation gut vorbereitet. Es ist gewährleistet, dass jederzeit und schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert werden kann.


Im SPNV ist derzeit in Folge der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens ein starker Rückgang bei der Auslastung der Züge festzustellen.Wir bitten auch weiterhin darum, von nicht zwingend notwendigen Fahrten abzusehen, damit Menschenansammlungen vermieden, Fahrgäste und Personal geschützt werden.
Um eine hohe Stabilität des SPNV als Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs zu gewährleisten und in der Personaldisposition schneller reagieren zu können, werden die Verkehrsunternehmen ab 19.03.2020 ihre Angebote der jeweils aktuellen Situation anpassen. So kommt es zur Verlängerung der Taktzeiten auf den Linien S 1 Leipzig Miltitzer Allee – Leipzig-Stötteritz, S 3 Leipzig – Schkeuditz (Berufsschulzüge Leipzig Hbf. oben – Schkeuditz entfallen), S 9 Halle – Delitzsch –Eilenburg und RB 110 Leipzig – Grimma – Döbeln. Einzelne wenige Fahrten der RB 20 Leipzig – Naumburg – Erfurt und des RE 17 Leipzig – Naumburg entfallen. Hier können parallele Verkehrsangebote genutzt werden.

Wir möchten daher alle Fahrgäste darum bitten, die aktuellen Aushänge zu beachten und sich rechtzeitig in Fahrplanauskunftssystemen wie DB-Navigator und easy.GO zu informieren. Änderungen und Anpassungen im Linienverkehr geben die jeweiligen Verkehrsunternehmen und der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) über ihre Infokanäle bekannt.

Die Züge sind grundsätzlich auch weiterhin mit Zugbegleitern besetzt, die den Fahrgästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und mobilitätseingeschränkte Mitbürger unterstützen. Die Mitfahrt in der S-Bahn und den Zügen ist nur mit gültigem Fahrausweis gestattet. Zur Verringerung zusätzlicher Kontakte werden die Fahrgäste gebeten, in erster Linie die vorhandenen stationären und mobilen Fahrkartenautomaten sowie die App-basierten Bezahlmöglichkeiten wie easy.GO, DB-Navigator oder Leipzig.Mobil zu nutzen.