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Sonderzug, Zusatzhalt und Extrafahrten: ZVNL erweitert Angebot zur Leipziger Buchmesse

ZVNL erweitert Angebot zur Leipziger Buchmesse
Vom 15. bis 18. März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt – und wie jedes Jahr werden tausende Besucher in die Stadt strömen. Um deren Anreise noch einfacher und bequemer zu gestalten, hat der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) das Fahrplanangebot während der Buchmesse erweitert. Neben Extrafahrten und einem Sonderzug wird es auch Zusatzhalte an der Neuen Messe und höhere Sitzplatzkapazitäten geben. „Wir wollen damit die Linien entlasten, die im vergangenen Jahr besonders stark nachgefragt waren, und somit die Gäste noch besser an ihr Ziel bringen“, sagt Verbandsvorsitzender Kai Emanuel.

Im Einzelnen wird das Angebot im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zur Leipziger Buchmesse wie folgt erweitert:

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Verstärkung für den „Geithainer“

Von der Deutschen Bahn (DB) gekauft, vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) finanziert: Seit wenigen Tagen ist ein neues Triebfahrzeug für die Regionalbahn RB 113 – genannt „Der Geithainer“ – im Einsatz. „Wir können damit auf die erhöhte Nachfrage in der Hauptverkehrszeit reagieren und die Kapazität von 70 auf 140 Sitzplätze verdoppeln“, erklärt Verbandsvorsitzender Kai Emanuel. Denn durch das neue Fahrzeug sei es möglich, den „Geithainer“ während der Hauptverkehrszeiten durchgängig in Doppeltraktion (zwei Züge gekoppelt) verkehren zu lassen.

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Änderungen zum Fahrplanwechsel 2017/18 – Übersicht

Der neue Fahrplan bringt ab 10. Dezember 2017 Änderungen auf vielen Nahverkehrslinien, vor allem aber bei der S-Bahn mit sich. Zum Teil sind diese Linienänderungen auf Bauarbeiten im Netz zurückzuführen, zum Teil sind sie das Resultat der Inbetriebnahme neuer Infrastrukturen wie zum Beispiel elektronischer Stellwerkstechnik. Vor allem aber reagieren die beteiligten Aufgabenträger ZVNL und NASA auf die gestiegene Nachfrage. Hier eine Übersicht:

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Landkreis startet „Nordsachsen bewegt“

Der Landkreis Nordsachsen bringt seinen öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) weiter in Schwung. „Nordsachsen bewegt“ heißt das Mobilitätsprojekt, für das in diesen Tagen die Finanzierungsunterlagen beim Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) eingereicht werden. Auch der Ausschuss für Umwelt und Technik sowie der Finanzausschuss des Kreistages haben sich noch vor der Sommerpause mit den Plänen befasst. Womit quasi der Startschuss gefallen wäre: „Wir legen aber nicht an einem bestimmten Datum den Schalter um und sagen, dass jetzt alles besser wird. Für uns ist ,Nordsachsen bewegt‘ vielmehr ein Entwicklungs- und Erprobungsprojekt über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren“, sagt die zuständige Dezernentin Angelika Stoye. „Das wird ein fließender Prozess, bei dem wir den gesamten Landkreis im Blick haben und bedarfsgerechte Lösungen für die einzelnen Regionen schaffen wollen. Dafür sind noch einige Untersuchungen nötig, da werden wir auch immer wieder nachjustieren müssen.“ Allein das Busnetz in Nordsachsen ist in fünf sogenannte Linienbündel unterteilt, die von fünf Busunternehmen und deren Vertragspartnern bedient werden. Für jedes Bündel gibt es derzeit ein eigenes Rufbussystem, das sich in den Modalitäten von den anderen unterscheidet. Künftig wird es hingegen eine Mobilitätszentrale für alle mit einheitlichen Bedien- und Bestellstandards geben. Auch an digitale Buchungsangebote ist gedacht.

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Muldental kommt ab 7. August in Fahrt

Rund 100.000 Einwohner des Leipziger Umlandes erhalten ab 7. August 2017 ein neues Mobilitätsangebot: „Muldental in Fahrt“ schafft ein ausgeklügeltes Regionalbusnetz aus vertakteten Linien mit Anschluss zur S-Bahn S 4 (Oschatz–Hoyerswerda), zur Saxonia (Leipzig–Dresden), zum Geithainer (Geithain–Leipzig) sowie zum RE 6 (Leipzig–Chemnitz) und der RB 110 (Leipzig–Döbeln). Zahlreiche neue Haltestellen sowie zusätzliche Fahrplanangebote auch abends, an den Wochenenden und in den Ferien runden das Angebot ab. Damit ergeben sich nicht nur für Pendler attraktive Möglichkeiten, ohne Auto zur Arbeit zu fahren. Auch ältere Bürger, Schüler und Touristen profitieren von dem Busnetz.

Mit dem Modellprojekt „Muldental in Fahrt“ wollen die strategischen Partner Landkreis Leipzig, Regionalbus Leipzig, Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und Mitteldeutscher Verkehrsverbund (MDV) eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der Erreichbarkeit, Mobilität, Daseinsvorsorge und damit Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger außerhalb der urbanen sächsischen Großstädte erreichen. Im Landkreis Leipzig wurde hierfür ein Raum im Korridor der Städte Bad Lausick, Brandis, Colditz und Grimma ausgewählt, in dem etwa 100.000 Menschen leben.

Alles zu „Muldental in Fahrt“ unter:

www.mdv.de/aktuelles/projekte/modellvorhaben-muldental-in-fahrt

www.zvnl.de/blog/aktuelle-projekte/modellprojekt-muldental-in-fahrt